Regionen / rund um die Wachau

 

Sie verbringen ein paar Tage in unserer schönen Wachau bzw. in der Region. Egal ob mit dem Reisebus, Kleinbus, Rad, E-Bike oder zu Fuß. Hier lässt sich einiges erleben. Lassen Sie sich inspirieren und motivieren einige Tage hier zu verbringen.

Die Kilometer Angaben von diversen Städten sollen eine Orientierung für ihre zeitliche Planung sein. Wählen Sie ihr Wunschhotel für ihre Gäste – das Rundherum ist dann ganz leicht :-)!
Diese Ausflüge sollen nur eine Idee geben! Kombinieren Sie ihre Ausflugwünsche: Burgen, Stifte, Wanderungen, Radtouren, Museen,…..handwerkliche Betriebe. Ich helfe gerne!

Viele der Touren / Regionen lassen sich mit dem E-BIKE erkunden! Kultur / Natur mit dem Rad entdecken! Der Zeitgeist für besondere und intensive Eindrücke!

Erfreuen Sie sich der Bewegung, der Begegnung mit Einheimischen, erleben Sie Kultur, Brauchtum und genießen Sie die Kulinarik. Kehren Sie ein in kleinen Gaststätten besuchen Sie typische österreichische Heurige.

Ich freue mich auf ihren Besuch
Eure Christine

Kamptal – „Kennen Sie die Geschichte vom Bummerlzug?“

Sommerfrischler zu Kaisers Zeiten weilten sehr gerne im Kamptal. Der Kamp bot die dringend benötigte, erfrischende Kühle für reiche Städter! Damals im 19. Jahrhundert mussten jedoch die Herren oftmals ihren Geschäften in Wien nachgehen und reisten daher wieder zurück, während die Damen oft mehrere Wochen hier verweilen konnten. Wenn man sich nach ein paar Tagen wieder traf, gab es dann ein „Busserl“ am Bahnhof!
Seit einigen Jahren hat der Kamp als Kraftort und Energiequelle wieder an Attraktivität gewonnen und die liebevoll charmanten alten Naturbäder locken vor allem Ruhesuchende. Hübsch anzusehen, sind die alten, rot-weiß gestrichenen Badehäuser. Strecken Sie dort zumindest die Zehen in den Kamp!

Ausflugs-Varianten / Kamptal

 

Rosenburg – Naturbad Kamp – Weinstadt Langenlois

Warum nicht bei einem Ausflug ins Kamptal bei einer kleinen Stadtführung den reizvollen Winzerort Langenlois kennenlernen. Spannend und unterhaltsam ist ebenso die originelle Weinwelt des Loisium. Eine Fahrt durch das Kamptal mit Halt im Strandbad Plank am Kamp, eines der Bäder aus dem 19. Jhd., ist ein besonderes Erlebnis. Genießen Sie das alte Flair des Strandbades am wunderbaren Kamp! Hochinteressante sind die Besichtigung der Renaissance Rosenburg & eine Vorführung der ansässigen Falknerei. Die Rosenburg hat noch teils original eingerichtete Innenräumlichkeiten und eine große Sammlung an historischen Waffen. Die Falkenvorführung ist höchste interessant und zeigt wie bis heute die Beizjagd gelebt wird.
( ca. 80km ab/ bis Krems)

Straußenland & Weinerlebnis im Kamptal

Ja Sie lesen richtig wir haben im Kamptal eine Straußenzucht und es sind gar nicht so wenig. Über 300 Strauße, Nandus, Emus,…tummeln sich in einem großen Freigehege herum. Man glaubt gar nicht was es Wissenswertes alles über den Strauß zum Erzählen gib. Einst im 19. Jahrhundert waren dessen Federn heiß begehrt in der Mode, heute werden diese oft für das Theater noch gebraucht. Das besonders schmackhaften Fleisch und daraus gewonnen Produkte sind einfach großartig! Eine Führung im Straußenland ist wirklich ein Erlebnis und Informativ.

Am Nachmittag kann man eine Wanderung in den Weingärten unternehmen bzw. eine Führung mit einer Weinverkostung bei einem Winzer genießen. Sehr beliebt ist aber auch der Besuch des Weinwelt vom Loisium!  Rund um ein gelungener Ausflug im Kamptal!
(ca. 40km ab / bis Krems)

Stift Altenburg  & NÖ Falknerei und Greifvogelzentrum & Weinstadt Langenlois

Der Kamp schlängelt sich entlang des Manhartsberges. Der Name „Kamp“ ist keltisch und bedeutet „krumm“ und diesem Namen wird der Fluss wahrlich gerecht.  Fast furchterregend sieht seine dunkle Farbe aus. Aber dies ist auch gleichzeitig das faszinierende und der Mensch hat sich bereits in der Prähistorik hier  niedergelassen. Gleich an der Grenze zum Kamptal beginnt das Waldviertel und genau hier ist ein herrliches Stift zum Besichtigen.  Die Benediktinerabtei Stift Altenburg  ist prachtvoll ausgestattet worden von dem einstigen Barockmaler Paul Troger. Ebenso haben aber auch Baumeister Joseph Munggenast und Johann Jakob Zeiller mitgewirkt.  Ein Highlight einer jeden Besichtigung ist der barocke Büchersaal und die groteske Krypta. Die Stiftsgärten bieten einen herrlichen Eindruck der Kloster Gartenkunst.
Nicht weit entfernt liegt das eher unbekannte Schloss Waldreichs. Das Schloss selbst kann nicht besichtig werden, aber hier werden sehr gute Falknerei Vorführungen gezeigt und es gibt auch ein kleines Museum zu der Falknerei. Die Beizjagd war ja die hohe Kunst der Jagd und durfte nur vom Adel gepflegt werden.
Am späten Nachmittag kann man bei einem Heurigen  im Kamptal einkehren oder bei einem kleinen Spaziergang in Langenlois noch hier etwas von der regionalen Geschichte hören.
(ca. 120km ab / bis Krems)

 


Mein Tipp:

  • Erfrischungspause im Strandbad Plank am Kamp (Selbstbedienung)
    – auch Bademöglichkeit!
  • Heurigenbesuch in Langenlois / Zöbing / Kamptal
  • Haben Sie schon einen „Mohnzuzler“ in Gars am Kamp probiert?

Man kann das Kamptal herrlich mit E-BIKES erleben!

 

 

 

 


TOP Besichtigungspunkte im Kamptal im Überblick:

  • Rosenburg & Falkenflugvorführung (11.00 Uhr / 15.00 Uhr)
  • Weinstadt Langenlois
  • Weinwelt Loisium
  • Kittenberger Erlebnisgärten
  • Straußenland im Kamptal

Nahe des Kamptals: 

  • NÖ Falknerei und Greifvogelzentrum Schloss Waldreichs
    Flugvorführungen 1100 & 15.00 Uhr
  • Stift Altenburg

Mystisches Waldviertel

Mit dem Waldviertel verbinde ich persönlich Natur und Ruhe, Mystisches und Historisches. Auch altes Kunsthandwerk kann man noch im Waldviertel erleben wie zum Beispiel die Perlmuttmanufakturen, Glasbläsereien oder Sonnenuhrenschmieden, die noch von in Hand gefertigt werden.
Das Waldviertel ist für mich ein Kraft- und Energieort. Es gibt herrliche Wandermöglichkeiten und wunderschöne Radstrecken! Die Seen, Flüsse, Hochmoore und die alten Ruinen und Burganlagen oftmals richtig versteckt in den dichten Wäldern haben etwas Magisches!

Ausflugs-Varianten / Waldviertel

 

Burg Heidenreichstein – Käsemacherwelt – Blockheide (Wander-Möglichkeit)

Die Burg Heidenreichstein, umgeben von einem wunderbar großen Teich lässt sich nur über zwei Zugbrücken betreten. Ein wunderbares Renaissancetor, ein Bergfried und der Wehrgang sind sehr gut erhalten. Vermutlich geht die Burganlage auf das 12. Jahrhundert zurück.
Gleich in der Nähe gibt es die sehr beliebte Käsemacherwelt. Hier gibt es hochinteressante Führungen und natürlich die passenden Kostproben. Hier kann man sich gut für den weiteren Tag stärken. In der einstigen Kuenringerstadt Gmünd gibt es noch zwei typische Sgraffito Häuser aus der Reformationszeit zu entdecken.
Ein absolut Gustostückerl des Waldviertels ist die Blockheide. Auf einer Wanderung (ca. 1,5 – 2 Stunden) mit Zeit und Muße lässt sich dieses Naturjuwel am besten genießen. Wir entdecken sagenhafte Steinreisen und Wackelsteine, die die Natur hier geformt hat. Jeder kann seiner Fantasie freien Lauf lassen und wird in den unterschiedlichen Formen und Gestalten etwas anderes sehen.
(ca. 170km ab/bis Krems)

Kamptal und Waldviertel / Rosenburg & Stift Zwettl

Eine herrliche Fahrt führt uns durch das Kamptal zur Rosenburg! Wie ein Märchenschloss liegt die Burg hoch oben auf einen Felsen. Fast uneinnehmbar scheint die Burg. Es bietet sich an hier eine Besichtigung der Burg und eine Falkenvorfühung zu sehen.  Die Falkenvorführung im ehemaligen Renaissancegarten erfreut einen jeden Besucher. Am Nachtmittag können wir eines der wichtigsten Stifte im „tiefen“ Waldviertel mit einer Führungen besichtigen. Das Stift Zwettl wurde 1138 vom Kuenringer Hadmar I. gegründet. Kunsthistorisch zählt wohl der spätromanisch bzw. frühgotische Kreuzgang zu den schönsten in Niederösterreich, ebenso der Kapitelsaal und das Brunnenhaus.
( ca. 140km ab / bis Krems)

NÖ Falknerei und Greifvogelzentrum Schloss Waldreichs – Stift Zwettl
Hochmoor Schrems (Wander-Möglichkeit)

Die Falknerei bzw. Beizjagd ist wahrlich eine hohe Kunstform der Jagd. Vor allem der hohe Adel durfte diese Art des Jagens ausüben. Es ist nicht einfach einen Vogel „abzutragen“! In der Falknerei von Schloss Waldreichs werden zweimal täglich Flugvorführungen dargeboten.
Nicht weit entfernt liegt typisch für ein Zisterzienserkloster im Wald fast „versteckt“ dieses alte Stift. 1138 vom Kuenringer Hadmar I. gegründet spielte dieses Stift eine wichtige Rolle in der Rodung und Bewirtschaftung das Waldviertels. im frühem Mittelalter. Kunsthistorisch zählt wohl der spätromanisch bzw. frühgotische Kreuzgang zu den schönsten in Niederösterreich, ebenso der Kapitelsaal und das Brunnenhaus.
Moore sind eine komplexe Landschaftsstruktur und sehr wichtig für Mensch und Tier. In Schrems kann man einen Blick von der Himmelsleiter auf ein Hochmoor genießen bzw. auch eine ein Wanderung unternehmen.
(ca. 150km ab / bis Krems)

Rapottenstein – Mohnnudel im Mohndorf / Armschlag
Whisky Herstellung oder Sonnenuhren Manufaktur

Einer der markantesten Burgen ist sicherlich Rapottenstein. Ein Meisterwerk des Festungsbaus. Etliche Vorhöfe machten einen Angriff schier unmöglich. 1150 wurde die Burg von Rapoto von Kuenring gegründet.
Was wäre das Waldviertel ohne seine Naturprodukte? Vor allem der Mohn spielt hier eine wichtige Rolle. Sehr beliebt ist das kaltgepresste Mohnöl. Es besitzt einen nussigen und zugleich milden Geschmack. Ich selbst liebe Mohnnudeln über alles! Warum dann nicht eine Pause im Mohndorf Armschlag einplanen?  Übrigens kann man hier wohl die größte Sammlung an Mohnmühlen sehen. Der Juli ist wohl die beste Zeit für einen Besuch, denn dann blühen die zahlreichen Mohnfelder.
Vielleicht interessieren Sie sich aber auch für die Waldviertler Whisky Destillerie oder die Herstellung hochkarätiger Sonnenuhren? Kaum vorstellbar, was es an wissenswerten Details über eine Sonnenuhr zu erfahren gibt! So einfach wie sie aussieht, ist es nämlich nicht.
(ca. 150km ab / bis Krems)

Nationalpark Thayatal (Wander-Möglichkeit) – Burg Hardegg – Perlmuttmanufaktur – Stift Geras

Der Nationalpark Thayatal ist so vielfältig, so dass man mehrere Tage dort verbringen sollte, um dieses Naturparadies erleben zu können. Der Nationalpark erstreckt sich vom nördlichen Weinvierteil und hinein ins benachbarte Tschechien. Das dramatische Landschaftsbild umfasst steile Felsenwände, herrliche Wälder, eine reiche Tierwelt und den still dahinfließenden Fluss Thaya. Eine zweistündige Wanderung lässt die Lungen frische Energie tanken und die Seele Ausgleich finden. (auch  längere Wanderungen sind möglich).
Geschichtlich Interessantes können wir über die Burg Hardegg erfahren, die majestätisch auf einem Felsen thront und seither mittelalterliche Wege und Grenzen bewacht. Die Stadt Hardegg selbst zählt zur kleinsten Stadt Österreichs. Nicht weit entfernt befindet sich auch das Prämonstratenser Stift Geras.
Wussten Sie, dass heute noch Perlmuttknöpfe im Waldviertel fabriziert werden?  Noch heute schmückt der Perlmuttknopf so manchen Trachten-Jancker! Einen Besuch der kleinen Manufaktur ist immer interessant.
(ca. 150 km ab /bis Krems)

 


TOP Besichtigungspunkte im Waldviertel im Überblick:

  • Stift Zwettl (Zisterzienser)
  • Stift Geras (Prämonstratenser)
  • Stift Altenburg (Benediktiner)
  • Burg / Rapottenstein
  • Burg / Heidenreichstein
  • Burg / Hardegg
  • Rosenburg & Falkenflugvorführung (11.00 / 15.00 Uhr)
  • NÖ Falknerei & Greifvogelzentrum Schloss Waldreichs (11.00 / 15.00 Uhr)
  • Nationalpark Thaya Tal
  • Blockheide

Betriebe:

  • Käsemacherwelt Heidenreichstein
  • Perlmuttmanufaktur
  • Sonnenuhr
  • Waldviertel Whisky-Erlebniswelt
  • Mohndorf Armschlag

Genussvolles Weinviertel

Das Weinviertel zeichnet sich durch seine weiten und sanften Landschaften aus. Begünstigt durch viele Sonnenstunden ist das Weinviertel eines der größten Weinbauregionen Österreichs.  Vor allem die zahlreichen Kellergassen, die sogenannten „Dörfer ohne Rauchfang“, sind hier sehr charakteristisch. Das Herz des Weinviertels ist die hübsche Stadt Retz und sein geheimes Wahrzeichen sicherlich die Windmühlen.

Ausflugs-Variante / Weinviertel

 

Retzerland  & Windmühle – Kellergassen

Retz ist einfach liebenswert. Eine reizende Stadt, die durch ihren riesigen Hauptplatz besticht. Die Häuser ringsum stammen vorwiegend aus dem 16.und 17. Jhd. Absolut beeindruckend ist das Sgraffitohaus. In der Mitte des Platzes befindet sich eine wunderschöne Dreifaltigkeitssäule. Außergewöhnlich ist das Rathaus mit seinem spektakulären Turm, den zu besteigen ich nur empfehlen kann, selbst wenn etliche Stufen zu erklimmen sind.
Ein netter Spaziergang führt uns vorbei am Retzer Dominikanerkonvent und hinaus zu der nahegelegenen Windmühle.
Im Rahmen einer Weinviertelfahrt sollte man zumindest in einer der hübschen Kellergassen halten. Warum nicht in Maulavern? Oder etwas weiter entfernt in Wildendürnbach, Galgenberg oder in Falkenstein? Haben sie schon davon gehört das man im Weinviertel „In die Grean geht“?
Und jeder Kunstliebhaber sollte einen Stopp bei der Kirche in Schöngrabern einplanen. Die „Steinerne Bibel“ aus dem 13. Jahrhundert ist ein einzigartiges Kunsthandwerk.
(ca. 150km ab / bis Krems)


Mein Tipp:

  • Vergessen Sie nicht einen Schluck Wein zu trinken 🙂
  • Eventuell besichtigen Sie die berühmten Retzer Keller Anlagen
  • Ein Abstecher in die tschechische Stadt Znaim ist von Retz ein Katzensprung
  • Der Thayatal Nationalpark liegt nahe der Stadt Retz
  • Lassen Sie sich direkt in einer Kellergasse mit einer Winzerjause und / oder Weinverkostung verwöhnen!
  • Wussten Sie das man hier „In die Grean geht“?

NibelungenGAU & Strudengau

 

Als Fortsetzung der Wachau bietet sich der Nibelungen / Strudengau zur Besichtigung an. Einst waren dies für die Schiffsleute gefürchtete Streckenabschnitte der Donau. Heute scheint die Donau hier fast still zu stehen.

Ausflugs-Varianten / Nibelungengau & Strudengau

 

Artstetten – Maria Taferl

Nibelungengau

Hübsch liegt Maria Taferl, ein wichtiger Pilgerort in der Region, über dem Donautal. Viele wundertätige Geschichten ranken sich über diesen religiös so wichtigen Ort. Hier gibt es auch noch eine über 100 Jahre alte mechanische Krippe, die bis heute hat bei Groß und Klein nichts von ihrer Faszination verloren hat.
Nahe Maria Taferl liegt das Schloss Artstetten. Bis heute noch bewohnt, aber es gibt auch einen sehr interessanten Ausstellungsbereich über das Leben und das tragische Attentat auf Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand. Die Ausstellung und Sammlungen sind noch Originale und da es das einstige Domizil war – hat es ein hier ein ganz besonderes Flair. Wir können auch die Gruft besuchen.
(ca. 40km ab / bis Melk)

Artstetten – Maria Taferl – Grein – Ybbs

Nibelungengau  & Strudengau

Unsere Reise führt uns zum Schloss Artstetten. Wenn Sie Lust und Laune haben können wir eine interessante Innenbesichtigung gemeinsam erleben. Die historischen Räumlichkeiten, Bilder, Ausstellungsstücke dokumentieren sehr gut das Leben von Erzherzog Franz Ferdinand, dem Thronfolger und das schreckliche Attentat, welches die ganze Welt in den 1. Weltkrieg riss. Bis heute ist das Schloss bewohnt und instandgehalten von Nachkommen des Erzherzoges.
Danach fahren wir nach Maria Taferl, einem wichtigen Pilgerort von Österreich  An einem sonnigen Tag hat man hier das Glück sogar den Ötscher der Voralpen zu sehen und genießt einen fantastischen Blick hinunter ins Donautal.

Unsere Fahrt führt uns nun weiter durch den Nibelungengau zum Strudengau. Nicht nur die Nibelungensage gibt es hier zu erzählen. In Grein angekommen erwartet uns ein schmucker kleiner Hauptplatz, ein hübscher Brunnen, eine nette Pfarrkirche und eine Reihe gut erhaltener Bürgerhäuser. Sie sind Zeugen noch vom einstigen wichtigen Umschlagplatz entlang der Donau. Oftmals wird die Stadt “ Perle des Strudengaus“ genannt. Ein außergewöhnliches Gustostückerl in Grein ist das Stadttheater, welches auch von Innen besichtigt werden kann. Donauabwärts geht es nach Ybbs. Wenn noch Zeit bleibt können wir auch hier noch einen kleinen Eindruck gewinnen. Haben Sie gewusst, dass es in Ybbs ein Radmuseum gibt?
(ca. 100km ab / bis Melk)

Unbekanntes Traisental

 

Das Traisental liegt im Schatten der Wachau und dem Kamptal aber zu Unrecht auch hier finden sich so manche Schmankerln! Und genau dies ist es hier gibt es noch Winzer, welche auch Landwirtschaft betreiben und daher wirklich noch Produkte aus Eigenerzeugung servieren.
Die Weine sind schmackhaft und Reich an Vielfalt. Manchmal sind die Einheimischen vielleicht sogar froh, das Sie noch gar nicht so bekannt sind und ihre hochkarätigen Produkte selbst genießen können.

Herzogenburg – Korkenzieher – Kellergasse – Nussdorf

Das Stift Herzogenburg besticht einen jeden Besucher. Kaum bekannt besitzt es aber wohl eine der reichsten Kunstschätze, welche man hier sehen kann. Eine Vielfalt an Altären, Bildern und eine wertvolle Kunstsammlung. Das Augustiner Chorherrenstift ist birgt repräsentative Räumlichkeiten wie die Bibliothek oder den Marmorsaal. Einzigartig ist, das man auch die Chorkapelle wo täglich drei Mal gebetet wird sehen kann. Herausragend sind hier die Werke von Martin Johann Schmidt.
Wussten Sie, dass es einen riesigen Korkenzieher inmitten der Weingärten des Traisentals gibt. Ja richtig, es handelt sich um eine Aussichtsplattform um hier einen besseren Überblick über einen Teilbereich der ca. 700 Hektar kleinsten Weinregion Österreichs zu bekommen.
Wer interessiert ist an der wirklich alten Geschichte sollte sich nicht das Museum für Frühgeschichte in Nussdorf entgehen lassen. Es bietet sich auch an eine kleine Wanderung durch die Weingärten zu unternehmen bevor man bei einem gemütlichen Heurigen einkehrt!
(ca. 60km ab / bis Krems)

Mein TIPP:

  • Warum nicht einen E-Bike Ausflug ins Traisental machen
  • Verpassen Sie ja nicht einen gemütlichen Heurigen

Mariazellerland

 

Das Mariazellerland erfüllt viel Menschen mit Erfüllung, Stille und innerer Ruhe. Dies rührt sicher daher, weil Mariazell die wichtigste Wallfahrtsstädte Österreichs ist und hierher der älteste Wallfahrerweg Österreichs, die Via Sacra führt.
Mariazell ist aber nicht nur beliebt für Wallfahrer sondern auch für den Kultur und Natursuchenden. Es ist eine reizvolle Landschaft, welche einladet zum Wandern, zum Genießen aber auch das eine oder andere Kulturjuwel zu besichtigen.

Lilienfeld – Lunzer See / Erlauf See – Mariazell – Gaming

Auf alten Pilgerwegen führt uns die Reise ins Mariazellerland.  Entlang der Via Sacra erreicht man Lilienfeld. Hier befindet sich das im Jahre 1202 von Leopold VI. gegründete Zisterzienserstift.  Lustig ist der kahlgeschlagene dreieckige Bereich direkt gegenüber vom Stift. Warum, das erzähle ich ihnen gerne während der Anreise. Das Tal führt uns weiter und schließlich auf den etwas höher gelegenen Ort Annaberg. Mit etwas Glück haben wir freie Sicht auf den Ötscher mit 1893m ein weithin sichtbares Bergmassiv.  Jetzt dauert es nicht mehr lange und wir erreichen Mariazell. Oftmals kann man hier eine Vielfalt von Sprachen, vor allem Slawischen hören, denn viele Pilger aus Tschechien und Slowenien reisen gerne nach Mariazell.
In Mariazell besucht man natürlich die Kirche – hier kann man die seid Jahrhundert verehrte Holzfigur Maria mit dem Jesuskind sehen.  (Für junge Gäste lohnt sich der Erlebnispark Bürgeralpe – aber hierfür sollte man etwas Zeit mitbringen.)
Was sicher ist,  man muss Lebkuchen kaufen – das gehört zu einem Aufenthalt in Mariazell unbedingt dazu. Vorbei am Erlauf See erreicht man den Lunzer See! Dieser liegt malerisch eingebettet in den Bergen – hier kann man etwas verweilen, man kann um den See (5km) spazieren gehen, Tretboot fahren oder Eis schlecken. Unser Rundfahrt führ uns hinaus Richtung Erlauftal. Wir sehen von weitem bereits die markante Turmspitze von Gaming, einst ein Kartäuserkloster.
(ca. 200km ab/bis Melk)